SoLaWi auf dem Schürhof

Wir sind eine solidarische Landwirtschaft mit ca. 25 Ernteteilen. Gemeinsam bewirtschaften wir seit 2019 einen halben Hektar Land in Neuenkirchen-Vörden.

Die Kosten für den Anbau werden solidarisch geteilt – genau wie die Ernte.

Solidarische Landwirtschaft

Bei einer solidarischen Landwirtschaft oder auch SoLaWi schließen sich ErzeugerInnen und VerbraucherInnen zu einer Gemeinschaft zusammen. Die Mitglieder zahlen hierbei nicht für einzelne Lebensmittel, sondern finanzieren über einen monatlichen Beitrag die gesamte Landwirtschaft. Genau wie die Kosten wird auch die Ernte gleichmäßig unter allen Mitglieder verteilt.

Vorteile

Für VerbraucherInnen

  • Qualität: Frische, saisonale und regionale Nahrungsmittel
  • Transparenz: Genau wissen, wo und wie die Nahrung angebaut wird
  • Miteinander: Wissens- und Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit beim Anbau mitzuhelfen

Für ErzeugerInnen

  • Sicherheit: Sichere Finanzierung über monatliche Beiträge
  • Nachhaltigkeit: Keine Transportwege, Verpackungen oder unnötige Marktnormen.
  • Freiheit: Die Möglichkeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – den Gemüseanbau.

Erntemenge

Ein Ernteteil ist so ausgelegt, dass sich damit 2 Erwachsene plus Kind(er) mit frischem Gemüse versorgen können. Jeder Ernteteil kann einmal die Woche einen gut gefüllten Erntekorb direkt am Hof abholen. Das Angebot und die Menge der Ernte sind von Saison zu Saison verschieden, so ist immer etwas Abwechslung dabei. Immer Sommer fällt die Ernte dabei natürlich immer etwas größer aus als im Winter.

Im Folgenden eine üppige Sommerernte vom August 2022 für einen ganzen Ernteteil:

  • 3 Zucchini
  • 6 Zaphito
  • 2 Stangen Porree
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 3 Rote Beete
  • ca. 5 kg Tomaten
  • 4 Chilis
  • 150 g Aubergine
  • 1 Mais
  • 450 g Paprika
  • 375 g Möhren
  • 450 g Bohnen
  • 1 Gurke
  • 10 Frühlingszwiebeln

Dazu kommen noch diverse Kräuter und Salate zur Eigenernte

Mitgliedschaft & Kosten

Eine Mitgliedschaft bedeutet immer eine feste Zusage für ein Jahr. Dies ermöglicht eine besser Planung und eine sichere Finanzierung des solidarischen Gemüseanbaus. Es besteht grundsätzlich keine verpflichtende Mitarbeit, wer die Lust und Zeit hat, kann jedoch gern unterstützen.

Die Kosten für die Mitgliedschaft richten sich nach dem benötigten Jahresbudget. Dieses wird im Vorfeld einer Saison berechnet und durch die Zahl der Ernteteile geteilt. Hieraus ergibt sich ein Richtwert zur Orientierung. Der individuelle Beitrag wird mittels einer Bietrunde bestimmt, in dem die Mitglieder ihren Beitrag selbst festlegen. So können einige weniger zahlen, wenn andere mehr geben, damit möglichst niemand von einer Teilhabe ausgeschlossen wird.

Aktuell liegt der Richtwert für einen Ernteteil bei monatlich 110€. Es besteht auch die Möglichkeit, einen halben Anteil zu beziehen und entsprechend weniger zu zahlen.

Interesse geweckt?

Du möchtest auch gern regelmäßig frisches Gemüse aus regionalem Anbau,

dann meld dich bei unserm Gärtner Nick.

Schreib eine Mail an nick.rimmelspacher@posteo.de

oder ruf an unter: 0176 968 255 70

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